10. Mai 2007

In Bonn ein optisches Highlight und in Second Life eine Brücke von der virtuellen zur realen Welt. Der Posttower macht in beiden Welten eine gute Figur. In der realen erfreuen sich die Bonner an dem nächtlichen Farbenspiel. Und in der virtuellen Welt soll der Turm die Menschen „erreichen und verbinden“, wie es laut Ingo Bohlken, Mitglied des Bereichsvorstands Brief „seit jeher Ziel der Post sei“.
Links der Posttower in Second Life und rechts das Exemplar aus Bonn am Rhein (Klick vergrößert).
Um Post aus der wirklichen in die virtuelle Welt zu verschicken gibt es E-Mail und für die andere Richtung gibt es beim virtuellen Postamt eine Lösung. In der gläsernen Lobby des Towers steht ein kleiner Terminal, der dazu einlädt eine Postkarte zu verschicken. Ein Postbote aus Fleisch und Blut bringt die Karte dann kostenlos an jeden Ort der Welt. Motiv und Text der Karte können am Terminal frei ausgewählt werden. Darüber hinaus hat die Post unter dem Motto „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ ein Wettbewerb ausgerufen, für den jeder Bewohner eine Postkarte designen kann. Die besten zehn Werke werden im Juni im Atelier des Towers ausgestellt und den besten Digitalkünstlern winken Lindendollars und Landbesitz.

Auf dem Dach, hoch über Post Island, werden vorbei fliegende Avatare und Besucher des Turms mit einem Cocktail überrascht. Ein gelungener Auftritt der Deutschen Post, der im Gegensatz zu anderen virtuellen Firmenpräsenzen etwas zur Unterhaltung bietet. Durch die Möglichkeit der Kommunikation mit Personen aus dem „ersten Leben“ wird der Brückenschlag zwischen den Welten zum Wegweiser für die Zukunft.
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6. April 2007
In den vergangenen zwei Wochen gab es Marktgerüchte, nach denen Linden-Labs die fortschreitende Kommerzialisierung von Second Life eindämmen möchte. Angeblich soll der Handel mit realen Gütern sowie deren Versteigerung durch eine Änderung der “Terms of Service” verboten werden. Es wurde gemutmasst, dass dies unter anderem eine Reaktion auf die derzeit laufende Untersuchung des FBI zu illegalem Glückspiel in Second Life ist.

Wir haben unsere guten Kontakte zu Linden-Labs genutzt und offiziell bei Linden-Labs nachgefragt, ob der Handel mit realen Gütern erlaubt ist und ob Linden Labs die Absicht hat diesbezüglich Änderungen vorzunehmen. Weiter habe wird uns nach Unternehmen erkundigt, die bereits heute reale Güter via Second Life verkaufen oder den Aufbau von Shops planen.
Auch wenn der eine oder andere die zunehmende Kommerzialisierung von Second Life mit gemischten Gefühlen verfolgt, ist die Antwort von Linden Labs eindeutig - der Handel mit realen Produkten ist und bleibt erlaubt!
Auszug aus der Antwort von Glenn Fischer, Marketing-Director Linden Labs vom 29.03.07:
We dont’ prohibit trading of real goods. … However, we know of several companies that are in process of creating trading or purchase of real world goods in Second Life; and several companies already use SL as a front end to web purchase of real objects….
Glenn
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22. März 2007
Gestern veranstaltete IIR eine virtuelle Präsentation in ihrem Kongress Zentrum. Jörg Bienert von der EMDS AG gab in einem etwa 20 minütigen Vortrag einen Überblick über Web 2.0.

Obwohl das Thema für die meisten sicherlich nicht neu war, so überzeugte doch der professionelle Ablauf der Veranstaltung. Die Location war gut geeignet, die Präsentationsslides sehr gut zu sehen. Der Sound des Vortrages kam prima rüber und die Hintergrundgeräuschen ( Small Talk einer Gruppe, Klatschen und Chill-Out Musik) verliehen dem ganzen eine eigene Atmosphäre.

Besonders überraschend war, wie gut die Diskussion nach dem Vortrag verlief. Fragen, die die Teilnehmer über Chat eingaben, wurden von Jörg Bienert über Audio beantwortet. Das kann sicherlich ein gutes Modell für weitere derartige Veranstaltungen sein.

Nach der Präsentation traf sich das Publikum im Foyer zu einem lecker Gläschen Kölsch und es bildeten sich Gruppen von Personen, die sich angeregt miteinander unterhielten. Fast wie im richtigen Leben!
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15. März 2007
Sonyericsson hat einen der ersten realen Messestände im Second Life erlebbar gemacht. Das Design ist ausserordentlich gelungen und scheint wie für Second Life geschaffen. Man fragt sich, welche Lokation zuerst gestaltet wurde, die reale oder die virtuelle.

Besonderes detailgetreu wurden von der EMDS AG die Mobiltelefone nachgebildet, die man auch mitnehmen kann. Im Nachbarraum gibt es T-Shirts und ein Gewinnspiel bei dem pro Tag ein reales W880i verlost wird.

Auf www.Sonyericsson-secondlife.com findet man ein aufwändiges gestaltetes Promotionvideo. Alles in allem ein durchaus gelungener Auftritt und es bleibt abzuwarten, mit welchen Ideen Sonyericsson nach der Cebit noch aufwarten kann.

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