StageSpace ist eine neue virtuelle Welt, die sich noch in der Beta-Testphase befindet. Im Gegensatz zu Second Life läuft StageSpace im Web-Browser, nachdem man einmalig Java Webstart installiert hat.
Wir haben uns diese neue Plattform einmal näher angeschaut und eine Mischung aus einfachem Second Life und 3-Dimensionalem XING geboten bekommen.
Bei dem ersten einloggen nach dem Update am 19.06.2007 traf ich auch gleich jemanden, der seit Anfang an dabei ist, BIG-Stan, ein Azubi in der Firma. Wir standen in einer Ecke der Disco und haben uns über den Szene-Chat unterhalten können.
Momentan kann man zwischen drei Locations wählen: Disco, Hotel und Lounge. Das ist nicht viel, zumal dieser Locations ist nicht sehr groß und nur spärlich eingerichtet sind. Die herumstehenden Objekte kann man in sein Inventar aufnehmen und an einer anderen Stelle wieder aufstellen und verschieben bzw. drehen, jedoch nicht selber bauen. Laut BIG-Stan das Bauen aber bald möglich sein. Neue Objekte kann man sich in einem Shop kaufen. Bezahlt wird mit Netties, der Währung in StageSpace.
Prämiere beim heutigen WebMontag - erstmalig fand die Veranstaltung in Second Life mit dem neuen Voice-Chat System von Second Life statt.
Das Voice-Chat System funktioniert dabei wie ein integriertes Skype-System. Zusätzlich bietet das Voice-Chat System Raumklang, d.h. man kann hören aus welcher Richtung der Schall - sprich die Stimme eines Avatars - kommt.
Bis zu 30 Personen nahmen an der Diskussion auf “DarkWood” teil, einer der wenigen Insel die bereits heute mit der Voice-Chat Funktion ausgestattet sind. Zusätzlich benötigt man den “First Look Client” von Second Life und ein gutes Headset mit Mikrofon.
Bei fast allen Teilnehmern funktionierte die Voice-Chat Funktion nach wenigen Minuten. Die Sprachqualität wurde von den Teilnehmern jedoch sehr unterschiedlich bewertet. Viele berichteten von häufigen kurzen Unterbrechungen. Dabei variierte die Sprachqualität erheblich mit der Teilnehmerzahl und offensichtlich auch über Zeit.
Linden-Labs hat soeben die Kennzahlen für Second Life für den Monat Mai 2007 veröffentlicht.
Wir haben uns sehr gefreut, dass unser Vorschlag zur Aufnahme der Kennzahl “Active Users” und deren Ländernverteilung von Linden-Labs sofort umgesetzt wurde. Mittels der neuen Kennzahl kann man jetzt sehr viel genauere Aussagen über das tatsächliche Nutzungsverhalten von Anwendern machen.
Überrascht hat uns die geringe Anzahl der Active Users (507.844) im Vergleich zu den “Residents Logged-In During Last 30 Days” (968.001). Das bedeutet, dass nur jeder zweite User, der sich im vergangenen Monat bei Second Life mindestens einmal eingeloggt hat, auch länger als eine Stunden geblieben ist.
Anmerkung: Als Active Users werden Anwender bezeichnet, die im vergangenen Monat mindestens eine Stunde am Stück in Second Life aktiv waren.
Betrachtet man jedoch die Nutzerstunden, so wird man positiv überrascht. Bislang glaubte man, dass ein Active user Second Life im Durchschnitt 17 Stunden pro Monat nutzt. Diese Zahl muss man jetzt auf 36,7 Stunden korrigieren. Noch viel mehr gilt somit die Aussage “Wer Second Life benutzt, nutzt es sehr intensiv”.
Bezüglich des Anteils der deutschen Nutzer am Gesamtnutzeraufkommen fielen die Zahlen wie in den vergangenen Monaten aus. Deutschland liegt hinter den USA auf Platz 2 gemessen an der Anzahl der Active Users und der Gesamtnutzungsstunden.
LindenLab hat Geld in die Hand genommen und in die Zukunft seiner virtuellen Welt investiert. Gekauft wurde die Firma Windward Mark, die sich darauf spezialisiert hat, digitale Beleuchtungsmodelle und Himmelsgrafiken zu entwickeln. Der neue Himmel ist zwar noch nicht im Maingrid zu sehen, wer trotzdem einen Blick auf das Feature werfen möchte, kann das mit dem neuen “First Look Viewer” tun.
Dieser Viewer erlaubt das frühzeitige Ausprobieren neuer Features auf dem Maingrid, bevor diese in den offiziellen Client eingebaut werden.
Wir haben uns den Himmel schon einmal angeschaut und sind beeindruckt von der neuen Darstellung. In der Abenddämmerung legt sich ein roter Schleier über die Welt, der den Eindruck eines Sonnenuntergangs noch verstärkt. Dazu kommen neue Lichteffekte, die den Realismus von Second Life verstärken. Alle Facetten des neuen Features zeigt ein Video von Torley Linden, dass ich auf mr.topfs Blog entdeckt habe.
Eine spektakuläres Gebäude oder eine schöne Insel machen noch lange keinen guten In-World-Auftritt. Das mussten leider einige Unternehmen schon am eigenen Leib erfahren (z.B. EMI, DELL). Die grafische Gestaltung spielt bei gelungenen SL-Präsenzen häufig eine Nebenrolle. Viel wichtiger ist das Angebot selbst und die Frage: Was kann ich den Bewohnern von Second Life - hier und nirgend wo anders - bieten?
Bei einem guten Angebot geht es vor allem um Interaktivität und das Gemeinschaftsgefühl der Community. Weiter ist es wichtig einen Mehrwert zu bieten, der in der realen Welt nicht umsetzbar ist und den Einsatz einer virtuellen Welt rechtfertigt. Entscheidend ist es auch die Kreativität der Besucher gezielt einzubeziehen, sie aktiv mitwirken zu lassen und so ein Teil der Präsenz zu werden.
Unser amerikanischer Kollege Bret Treasure, alias Biscuit Carroll hat diese Grundlagen in einem gut gestalteten Video aufbereitet - wirklich sehenswert:
In China arbeiten zwei Brüder an einer Plattform nach dem Vorbild von Second Life. Die Blogosphäre spricht von einem Klon von SL. Einige sehen viel Potenzial, andere wenig Innovation.
In unzähligen Internetcafés spielen sich Hunderte Chinesen durch die Nacht, oft mehrere Tage. Wenn sich die Chinesen ebenso hungrig auf HiPiHi stürzen wie auf World of Warcraft, oder andere Online-Rollenspiele könnte der Konkurrent von Second Life ein rasantes Wachstum erleben.
Die Screenshots auf der Website des Projekts lassen allerdings wenig Innovation vermuten. Unterschiede gibt es trotzdem: HiPiHi stellt zwei Welten zu Verfügung, in der einen kann man sich, wie in Second Life, frei bewegen, Autos fahren und virtuelle Orte besuchen. Und in der zweiten kann man sich eine Art privates Wohnzimmer einrichten, in das man Freunde einladen und treffen kann. Bislang haben nur rund 2000 Chinesen einen Zugang zur virtuellen Welt, es bleibt also abzuwarten, wie sich der Konkurrent entwickelt.
Voice ist ein heißes Thema in Second Life, das verraten schon die mehr als 500 Kommentare im Blog von LindenLabs. Seit zwei Monaten laufen die Tests bereits im Betagrid. Im Release 1.16 dieser Woche fehlte das Feature allerdings wieder und die Kommentare zum Release waren voller Beschwerden über das fehlende Feature. LindenLab hat auf das Feedback reagiert und einen Plan veröffentlicht.
Der Plan beschreibt den Weg bis zum Release im Maingrid. Laut Linden soll die einjährige Entwicklungszeit in den nächsten Wochen endgültig abgeschlossen sein. Danach soll das Feature allerdings nicht direkt live gehen, zunächst wird es nur mit einem speziellen Client funktionieren. Der so genannten „First Look Viewer“ wird zwar auf das Maingrid zugreifen, läuft nach LindenLab aber etwas „buggier“ als normal.
Linden will sich noch immer nicht auf ein Datum festlegen. Legt jedoch wert darauf, dass Voice erst im Maingrid verfügbar sein wird, wenn alle Fehler ausgemerzt sind, so dass es dann nicht zu solchen Performance-Schwierigkeiten kommt, wie beim offiziellen Test im Betagrid in der letzten Woche.
Unter dem Motto “Bring ideas to Life” sollen junge Unternehmer zukunftsweisenden Ideen für Second Life entwickeln und umsetzten.
500 Lindendollar spendiert die Strategieberatung McKinsey jungen Unternehmern, wenn Sie sich für den Gründerwettbewerb anmelden. Damit versorgt sich McKinsey selbst mit den neusten Ideen der SL-Community und ergründet gleichzeitig neue Geschäftsfelder.
In Gruppen von drei bis sechs Personen soll ein Businessplan eingereicht werden. Gute Ideen werden von McK gesponsert und die besten Gruppen werden zu einer dreitägigen Competition ins Real Life eingeladen.
Die Location von McKinsey in Second Life ist beeindruckend. Auf fünf Inseln hat das Unternehmen eine riesige Insellandschaft errichtet, die für mich zu den schönsten Objekten in Second Life zählt. McK setzt auf die Beteiligung der Community, statt wie andere Firmen auf die PR-Wirkung eines großen Auftritts zu setzen. McK gründet mit seinem Projekt einen eigenen Mikrokosmos und bindet interessierte Bewohner gezielt an das eigene Unternehmen und kann gleichzeitig von den Arbeiten der Teilnehmer profitieren.
Heute wird Linden Lab die Version 1.16 der Client-Software für das Main-Grid bereitstellen. Wichtigste Neuerung ist die Unterstützung von Sculpted Prims, die die Darstellung unregelmäßiger und runder Formen jenseits der Basis-Prims erlauben und der Welt von Second Life neue Möglichkeiten versprechen.
Zudem enthält die neue Version zwei wichtige Bugfixes, eines löst die Probleme mit verlorenem Inventory und ein zweites die Probleme mit den Messenger Gruppen.
Leider ist die Voice Unterstützung in diesem Release noch nicht enthalten. Am letzten Mittwoch, den 16. Mai haben wir am offiziellen Test des neuen Audiosystems teilgenommen und mussten feststellen, dass noch einige Nacharbeiten nötig sind. Zwar lief das Voice-Feature während des Tests mit 4 Avataren beinahe störungsfrei, sowohl Sprachqualität als auch die stereoskopische Abbildung der Töne funktioniert sehr gut. Bei größeren Gruppen - in unserem Fall 20 Avatare - litt die Gesamtperformance von Second Life jedoch so stark, dass kaum noch eine Bewegung der Avatare im Grid möglich war. Insofern kommt die Entscheidung von Linden Labs, das Voice-Feature nicht mit der Version 1.16 bereitzustellen, nicht überraschend.
Einmal fertig gestellt wird das Voice-Feature viele Abläufe in Second Life deutlich verbessern. Mit Hilfe der Sprache wird es wesentlich einfacher und vor allem komfortabler sein Diskussionen und Beratungen durchzuführen. Für den professionellen Einsatz bedeutet die Voice-Funktion eine wesentliche Verbesserung der Kommunikation und eröffnet unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten Second Life gewinnbringend einzusetzen.
During the last months, our customers and business partners always asked us one important question. Which companies in our industry have already a second life location, where can we find them and what do you think of them.
Sometimes it was a tough job to answer these questions by using the search functionality within the SL client, surfing through various internet sites and blogs or simply ask arround.
Therefore we decided to develop some kind of yellow pages for second life (Secondpages.com) to answer exactly these questions. In SecondPages users can add, tag and categorize new locations. To get a first impression before teleporting there, locations are described and illustrated with several pictures. Currently, the SecondPages list more than 500 locations of second life - all categorized and tagged. Users can comment and vote on the locations by spending your Flips (Famous location impression points).
Yesterday we launched a pre-beta version of this directory and we would like to invite you to enter new locations and give us feedback regarding potential enhancements and new functionality.
This is just a first start. We are planning continous improvements as for example a link to SL inworld with a specialized HUD. Enjoy the service and participate in its further development.