RL-Shopping - in virtuellen Welten?

Auf Exciting Commerce wird über die Pressemitteilung von ACNielsen zum Thema Life Shopping berichtet - hier.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass in Deutschland zwar großes Interesse an Life Shopping besteht, aber insbesondere etablierte Handelsketten immer noch Probleme mit der Vorstellung des “ortsunabhängigen” Internet-Vertrieb haben. Das waren eigentlich die Hausaufgaben im Web 1.0 - HALLO - inzwischen sind wir schon sehr viel weiter. Das Problem der etablierten Handelsketten mit großem Präsenzgeschäft ist nach wie vor der Gebietsschutz. Mit einem Handelsunternehmen habe ich konkret über den Vertrieb realer Produkte in virtuellen Welten gesprochen und bin schlußendlich am Gebietsschutz gescheitert. Im konkreten Fall war die Macht des Präsenzgeschäfts ist so groß, dass jegliches Engagement reale Produkte über das Internet zu verkaufen - und vielleicht sogar über virtuelle Welten -  im Keim erstickt wurde.

Im Gegensatz dazu planen unabhängige Gesellschaften den Aufbau von virtuellen Einkaufszentren. Über eine Initiative wurde kürzlich in der Welt Online berichtet - hier. Beim Virtual Worlds Forum Europe in der vorletzen Woche habe ich u.a. darüber mit dem CEO von Entropia Universe gesprochen. Er hat den Vertrieb realer Produkte über Entropia Universe als das wichtigste Ziel für 2008 erkärt und erwartet bereits im nächsten Jahr einen substantiellen Deckungsbeitrag aus diesem Income-Stream.

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