Second-Life-Klon aus Fernost

In China arbeiten zwei Brüder an einer Plattform nach dem Vorbild von Second Life. Die Blogosphäre spricht von einem Klon von SL. Einige sehen viel Potenzial, andere wenig Innovation.

Screenshot aus HiPiHi 2

In unzähligen Internetcafés spielen sich Hunderte Chinesen durch die Nacht, oft mehrere Tage. Wenn sich die Chinesen ebenso hungrig auf HiPiHi stürzen wie auf World of Warcraft, oder andere Online-Rollenspiele könnte der Konkurrent von Second Life ein rasantes Wachstum erleben.

Screenshot aus HiPiHi

Die Screenshots auf der Website des Projekts lassen allerdings wenig Innovation vermuten. Unterschiede gibt es trotzdem: HiPiHi stellt zwei Welten zu Verfügung, in der einen kann man sich, wie in Second Life, frei bewegen, Autos fahren und virtuelle Orte besuchen. Und in der zweiten kann man sich eine Art privates Wohnzimmer einrichten, in das man Freunde einladen und treffen kann. Bislang haben nur rund 2000 Chinesen einen Zugang zur virtuellen Welt, es bleibt also abzuwarten, wie sich der Konkurrent entwickelt.

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