Postkarten aus dem virtuellen Postamt in die reale Welt verschicken

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In Bonn ein optisches Highlight und in Second Life eine Brücke von der virtuellen zur realen Welt. Der Posttower macht in beiden Welten eine gute Figur. In der realen erfreuen sich die Bonner an dem nächtlichen Farbenspiel. Und in der virtuellen Welt soll der Turm die Menschen „erreichen und verbinden“, wie es laut Ingo Bohlken, Mitglied des Bereichsvorstands Brief „seit jeher Ziel der Post sei“.

Links der Posttower in Second Life und rechts das Exemplar aus Bonn am Rhein (Klick vergrößert).

Um Post aus der wirklichen in die virtuelle Welt zu verschicken gibt es E-Mail und für die andere Richtung gibt es beim virtuellen Postamt eine Lösung. In der gläsernen Lobby des Towers steht ein kleiner Terminal, der dazu einlädt eine Postkarte zu verschicken. Ein Postbote aus Fleisch und Blut bringt die Karte dann kostenlos an jeden Ort der Welt. Motiv und Text der Karte können am Terminal frei ausgewählt werden. Darüber hinaus hat die Post unter dem Motto „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ ein Wettbewerb ausgerufen, für den jeder Bewohner eine Postkarte designen kann. Die besten zehn Werke werden im Juni im Atelier des Towers ausgestellt und den besten Digitalkünstlern winken Lindendollars und Landbesitz.

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Auf dem Dach, hoch über Post Island, werden vorbei fliegende Avatare und Besucher des Turms mit einem Cocktail überrascht. Ein gelungener Auftritt der Deutschen Post, der im Gegensatz zu anderen virtuellen Firmenpräsenzen etwas zur Unterhaltung bietet. Durch die Möglichkeit der Kommunikation mit Personen aus dem „ersten Leben“ wird der Brückenschlag zwischen den Welten zum Wegweiser für die Zukunft.

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